Sind gentechnische Methoden zu Erzeugung robuster Pflanzen geeignet und stellt dies die versprochene „Revolution“ im Bio-Anbau dar?

In den letzten Jahren möchten immer mehr Firmen und Wissenschaftler die heutigen Probleme in der Pflanzenzüchter mit Hilfe der Gentechnik lösen und bedrängen die Politik, die Zulassungsbedingungen für diese Techniken (die man jetzt beschönigend als ‚Genome Editing‘ oder ‚Neue molekularbiologische Methoden‘ nennt) zu lockern und das Vorsorgeprinzip aufzugeben.
Dass mit diesen dem „Tunnelblick auf einzelne Gene“ keine nachhaltigen Züchtungsergebnisse, sondern allenfalls kurzlebige Gewinne zu erzielen sind, belegt Hans-Joachim Bannier von der ökologischen Züchtungs-Initiative apfel:gut e.V. eindrucksvoll an der Geschichte der Apfelzüchtung der letzten Jahrzehnte.
Zu Beginn seines Vortrags bezieht er sich auf die öffentlichen Äußerungen von Prof. Niggli (FIBL Schweiz), dessen Behauptungen, man könne doch mit den neuen gentechnischen Methoden auch robuste Pflanzen für den Bio-Anbau züchten, in den letzten 3 Jahren hohe Wellen geschlagen haben.
Hans-Joachim Bannier unterzieht diese Behauptungen einem umfangreichen Fakten-Check, indem er die Geschichte der Apfelzüchtung der letzten 80-100 Jahre Revue passieren lässt und aufzeigt, wann und wieso die heutigen Probleme im Apfelanbau überhaupt entstanden sind, warum der „Einbau“ einzelner Gene zwangläufig zum Scheitern verurteilt ist und wie eine nachhaltige und ökologisch orientierte Züchtung aussehen müsste.

Hier erhalten Sie Zugang zu den Vortagsfolien als PDF um das Thema zu vertiefen:
Hans Joachim Bannier Faktencheck Gentechnik

Leiten Sie diese Informationen auch gerne in Ihrem Bekanntenkreis weiter.

Film zu den Schnittkursen


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