Ist die Unternutzung einer Obstbaumwiese Beweidung, kommt man ohne einen stabilen Baumschutz nicht aus. Der Verbissschutz dient dazu, die jeweilige Tierart von den Bäumen fernzuhalten. Bei der Auswahl des Verbissschutzes sollten folgende 2 Kriterien beachtet werden: Er muss langlebig sein (25-35 Jahre) und er muss das Bearbeiten der Bäume ermöglichen (Baumscheibe hacken, Krebs aus dem Stamm schneiden, Schneiden und Ernten).
Der Verbissschutz ist teuer und meistens wird an ihm gespart. Auch wenn er teurer ist als die bestehenden Baumkosten, sollte man sich vor dieser Investition nicht scheuen, da der Schaden durch Verbiss (siehe Bild) für die Zukunft größer ist, als von Beginn an richtig zu investieren.

 

In der Normandie ist das Normannische Korsett (siehe Abb.) für den dortigen Streuobstanbau entwickelt worden, welche bei entsprechender Höhe (ca. 1,80m) für alle anderen Nutztiere geeignet sind. Das Korsett wird um den Baum gestellt und mit Erdnägeln verankert. Die Manschette lässt sich öffnen, um z. B. Krebs am Stamm ausschneiden zu können. Der Jungbaum braucht zusätzlich noch einen Kaninchendraht mit 1 m Höhe, um Hasen und Mäuse vom Nagen an der Rinde abzuhalten. Im Vergleich zu anderen Verbissschutzsystemen, ist die Normannische Korsette in der langfristigen Betrachtung die kostengünstigste Variante eines effektiven Verbissschutzes.

Falls Sie Bedarf an Normannischen Korsetten haben, schreiben Sie uns an info(at)obstbaumschnittschule.de

Film zu den Schnittkursen


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