Inhalt: Professionelles Netzwerk für alle Baumwarte, die bei uns ihre Ausbildung absolviert haben
Dauer: 3 Tage
Level: Professionell
Dozenten: Dipl.-Ing. agr. Michael Grolm, Baumwartin Maya Heller sowie unsere Baumwarte

Ablauf unserer Baumwarttage (nur für Baumwart-Absolvent*innen)

Diese Veranstaltung dient zur Förderung der Vernetzung unserer Baumwart-Absolventen*innen der letzten Jahrgänge in Form von lockerem Beisammensein. Fachgespräche und Erfahrungsaustausch stehen hierbei im Vordergrund.
Fachorientierte Vorträge werden zu folgenden Themen von den Baumwarten angeboten:
– Ernte und Verarbeitung (Auflesetechniken, Apfelsaft-, Wein- und Schnapsherstellung)
– Kundengewinnung
– landwirtschaftliche Versicherungen
– 50 Jahre alte Bäume aus Öschberg und der Schweiz in Obstbaumbildern
Wir freuen uns über jeden Baumwart, der sich mit einem Vortrag und seinen Erfahrungen beteiligt.

Weiterhin im Programm enthalten ist eine Exkursion zur Dörrobstgare. Wie man es aus den Kursen der Thüringer Obstbaumschnittschule kennt, wird auch gemütliches Beisammensein, Ausspannen in der Natur und unser köstliches Biocatering nicht fehlen. Der Höhepunkt ist ein 5-gängiges Kirschsortenmenü am Samstagabend. Die Baumwarte sind herzlich dazu aufgefordert, eigene Streuobstköstlichkeiten zur Verkostung mitzubringen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Euch!

Kosten der Baumwarttage

Kursgebühr:

Baumwarte Teilnehmer: 140,-€ / ermäßigt (Studenten, Azubis und Arbeitslose) 100,-€, je zzgl. 19% Mwst.
Für Baumwarte mit eigenem Beitrag: 80,-€ / ermäßigt (Studenten, Azubis und Arbeitslose) 40,-€, je zzg. 19% Mwst.

 

 

Rückblick 2023

Voll war der symbolische Erntekorb nach 3 Tagen BaumwartInnentreffen: Über 100 BaumwartInnen aus dem deutschsprachigen Raum waren am letzten Augustwochenende in Erfurt zusammengekommen, um sich zu vernetzen, gegenseitig fortzubilden, spannenden Vorträgen zu lauschen und zusammen zu diskutieren. Dabei referierte Sabine Fortak vom Pomologenverein über Obstsortenvielfalt, Michael Weiß über das spannende Zusammenleben von Bodenpilzen und Bäumen und Jens Düring über den Obstbaumschnitt aus städtischer Sicht. Weitere Workshops und Vorträge kamen aus dem Kreis der BaumwartInnen selbst. Lösungsansätze für die Herausforderungen der Streuobstkultur unter den klimatischen Veränderungen wurden in einem World-Cafe zusammengetragen. Standards in der Obstbaumpflege wurden diskutiert und sich zu Finanzierungs- und Umsetzungsmöglichkeiten von Streuobstprojekten ausgetauscht. Die kritische Selbstreflexion von aktuellen Herangehensweisen hatten Raum genauso wie der Austausch über neue Ansätze, wie die Direktsaat oder das Schützen von Sämlingen auf bestehenden Streuobstwiesen zur Etablierung von standortangepassten Zukunftsbäumen.
Gestaunt wurde über die Heilungserfolge der verarzteten Gedenkbäume bei Buchenwald, aber auch gewundert über die neugepflanzten, aber vertrockneten Hochstämme, die als Ersatz für die letztes Jahr geschändeten Bäume gepflanzt wurden.
Beim Kleinkunst-Abend konnten die Schnittregeln anhand herrlicher Liedtexte verinnerlicht werden und Apfelsorten zu umgetextetem Liedgut zusammengetragen werden.

Die Freude an der Begegnung und dem Austausch motivierten bereits ein neues Team an BaumwartInnen, das Treffen 2024 von 30.08-01.09.2024, dann zum 4. mal eigenverantwortlich zu organisieren. Gastgeber ist die Obstbaumschnittschule.